Mittwoch, 15. November 2017

Mahaleo - Die Stimme Madagaskars


Wow, es haut mich um, wieviele Kommentare ich zu meinem letzten Beitrag hier
und auf Instagram bekommen habe!

Ich freue mich total, dass es offensichtlich doch viele ähnlich sehen
und wollte noch hinzufügen, dass ich aber auch niemanden persönlich kritisieren wollte. 

Mir ging es nur um eine Selbsterkenntnis, die mich sehr erleichtert hat
und damit komme ich auch schon zu einem komplett anderem Thema:

Mahaleo


Wird euch jetzt nicht viel sagen, aber das ist die Band, in der mein Schwiegervater Schlagzeug spielt.
Schon seit Jahren will ich einen Beitrag über sie schreiben und immer habe ich es aufgeschoben. 

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür. 

Also, die Band ist ziemlich bekannt. Nicht hier natürlich, sondern in Madagaskar, 
aber nachdem Madagaskar um einiges größer als Österreich (ungefähr 7x so groß wie Ö.) ist, 
sind sie global gesehen schon recht berühmt. 

Ich zitiere mal Wikipedia:

Mahaleo is a folk-pop band from Madagascar that is widely 
viewed as the most popular Malagasy group of all time.

Ja, in Madagaskar kennt sie einfach jeder, 
egal wie alt, egal wie jung, sogar die Menschen in den ärmsten Gegenden, 
denn in den Liedern geht es ganz oft um sie. 

Hier kommt mal ein Video von einem meiner Lieblingslieder 
(ich hab ungefähr 10, die ich auch wirklich verstehe und mitsingen kann - 
von insgesamt ca. 300...).



Und sie setzen sich mit ihrer Bekanntheit für die Bevölkerung ein, 
kämpfen für die Leute und geben ihnen ihre Stimme. 

So ein kleines bisschen bekannt sind sie aber auch außerhalb Madagaskars, 
deswegen waren sie schon auf Welttournee 
und kommen alle paar Jahre auch nach Europa. 
Leider nur nie alle zusammen nach Österreich, sondern vor allem in die Schweiz 
und Frankreich. Was für uns wiederum super ist, denn:
Es gibt eine Menge Flüge nach Frankreich. :) 

Und weil wir dieses Jahr auch noch das irre Glück hatten, dass das allerletzte Konzert der 
45-Jahre Jubiläums Tournee in Nizza genau in unsere Herbstferien fiel, 
mussten wir das einfach ausnützen und hinfliegen.

Natürlich ist ein Konzert in einer kleinen Halle in Frankreich nicht vergleichbar 
mit tausenden Menschen in einem Stadion in Tana, 
aber ich denke, man kann die Begeisterung der Menschen hier doch gut erahnen:


Ich liebe es, wie mein Schwiegervater lacht, als er die Pfiffe meines Mannes heraushört. 

 


Ich könnte euch jetzt noch eine Menge Videos hochladen, 
denn es gibt so viele Lieder, die ich wunderschön finde und immer wieder gerne höre. 

Falls jemand unerwarteterweise doch mehr hören möchte, 
auf YouTube kann ich euch alle Videos von Mahaleo - Live à l'Olympia ans Herz legen. 
Da hatte ich nämlich die Ehre dabei zu sein und es war einfach nur genial. 
Aber ich bin da möglicherweise auch nicht unparteiisch. ;) 

 Auf Spotify findet man übrigens auch sehr viel 
und sogar auf Amazon: klick
Für Wikipedia braucht man schon ein bisschen Zeit: klick

(Nein, ich bekomme nichts für die Werbung, ich bin nur ein begeisterter Fan :D)

Und damit komme ich für heute auch schon zum Schluss, 
ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was es für uns bedeutet hat, 
bei diesem Konzert dabei sein zu können. 

Für meinen Sohn, der vor Stolz fast geplatzt wäre, 
für meine Tochter, die bei ihrem Lieblingslied lauthals mitgesungen hat, 
für meinen Mann, der mit der Gruppe aufgewachsen ist.
Und nicht zuletzt für mich, weil sie alle zu meinem Leben dazugehören. 

Ein letztes lasse ich euch doch noch da, okay? 
Ein Abschiedslied...



 Danke für's Lesen und Zuhören, 
 habt einen wunderbaren Tag! 


Montag, 13. November 2017

Bloggt sie noch?


Sie bloggt noch.

Sie war nur ein kleines bisschen im Stress. 

Mit einer Oma aus Madagaskar, die eine plötzliche Gehirnblutung hatte, 
während sie bei uns zu Besuch war. 

Mit den kleinen und großen Aufregungen im Leben eines Teenies und eines beinahe-Teenies. 

Mit Firmen-Aufträgen, die kaum zu bewältigen waren und Arbeit bis in den Urlaub bedeutet haben.

Mit hartnäckigen Erkältungen. 

(Und gesehen hat sie überdies auch nichts mehr.)




Aber wie immer kann man in allem auch etwas Positives finden. 
Okay, in fast allem. ;) 

Ich bin z.B. meiner Schwiegermama durch die Erkrankung sehr viel näher gekommen. 
Nicht nur in der Phase der schlimmsten Krise, sondern auch danach habe ich zum ersten Mal viel Zeit mir ihr alleine verbracht. Das hat nicht nur unseren jeweiligen Sprachkenntnissen gut getan, 
sondern auch dem gegenseitigen Verständnis. 

Inzwischen geht es der Oma zum Glück wieder besser, sie ist vor zwei Wochen zusammen mit meinem Schwager nach Madagaskar zurückgekehrt, das war ein sehr schwerer Abschied diesmal...

Auch die (beinahe) Teenies im Haus hatten einen spannenden Herbst, 
in der Schule viele neue Herausforderungen, Klassensprecher, Schülervertreter, Peer-Mediator, 
Oberstufenchorsänger (obwohl noch nicht Oberstufe) und mein Großer darf am Programm 'Schüler/innen an die Hochschulen' teilnehmen und geht im Moment einmal pro Woche zur Uni. 

Liebe, Freundschaft und die ganzen anderen Dramen kommen natürlich auch nicht zu kurz. :D

Und dann ist da noch die Firma...

Puh, ich sag's mal so, im Oktober haben wir doppelt so viele Stunden gearbeitet wie in einem durchschnittlichen Monat und selbst da ist es schon nicht wenig. 

Das war wirklich die größte Herausforderung, 
aber auch hier: viel Arbeit ist definitiv besser als keine Arbeit
und kurz vor Weihnachten ein paar Mehreinnahmen tun auch nicht weh. :) 

Wenig Positives gibt es zur Erkältungswelle zu sagen, 
aber da geht es ja vielen von euch nicht anders, wie ich auf Instagram lesen konnte, 
also gute Besserung an alle Kranken da draußen!

Und dann noch der letzte Punkt: 

Das war tatsächlich ziemlich zach (=zäh, für meine deutschen Leserinnen). 
Ich sehe schon seit einiger Zeit immer schlechter und wusste, dass ich eine Brille brauchen würde, 
hab den Termin aber immer hinausgeschoben (weil Kinder, Schwiegermutter, Arbeit und so weiter). 

Bis meine Augen so übermüdet waren, dass ich quasi 24h Kopf- und Augenschmerzen hatte. 
Nicht sehr angenehm, wirklich nicht sehr angenehm. 
Vor allem, wenn die Arbeit nun mal ausschließlich am PC erledigt werden muss. 

Es ging dann nur so, dass ich erstens alle unnötige Bildschirmzeit komplett gestrichen habe
(mit ein Grund für die online-Abwesenheit) und mir, wenn es gar nicht mehr ging, 
Hilfe von den Kindern geholt habe und mein Großer musste z.B. Korrekturlesen, 
weil ich quasi mit geschlossenen Augen getippt habe.
*schüttel* 
Das war echt nicht ohne. 

Inzwischen habe ich aber eine Brille und nach ca. einer Woche ging es auch wieder mit dem Sehen. 
(da habe ich also völlig unnötig die Brailleschrift gelernt ;D ).  

Tja, das waren so die Highlights meines Herbstes, 
na gut, ein ganz besonderes Highlight gab es da schon noch... 


Wir haben die Ferientage ausgenützt um mit meiner Mama nach Frankreich zu fliegen
und ein paar Tage 'auszulüften' und neue Kräfte zu sammeln.  
Nicht ganz zufällig haben wir dort auch den Opa aus Madagaskar getroffen, 
der mit seiner Band gerade auf Tournee war und konnten ein mega geniales Konzert besuchen. 

Und wieder: ein sehr schwerer Abschied danach...

**Noch zu einer anderen Sache, die mir am Herzen liegt**

In nächster Zeit wird es hier am Blog vielleicht ein wenig persönlicher,
ich habe mich zurückerinnert, warum ich eigentlich blogge 
und wie wichtig es für meine Familie und mich als eine Art Tagebuch und Dokumentation ist. 

Ich war in den letzten Monaten, nein, eigentlich schon seit Jahren verunsichert, 
was und worüber ich schreiben darf / kann / soll um meine Leser zufriedenzustellen. 

'Die Leute lesen einfach nicht mehr, sie wollen nur Bilder schauen'
und 
'Du musst deinen Lesern etwas bieten - was ist für sie in deinen Beiträgen drinnen?'

Habt ihr vielleicht auch schon mal gehört oder gelesen? 

Mir persönlich sind andere Dinge wichtiger, ich mag Geschichten und Persönliches, Trauriges, Lustiges, Hoppalas und klar auch Inspiration. Real muss es aber sein, nicht falsch und gekünstelt. 

Der Trend geht leider in eine andere Richtung.

Manchmal wird für euch vielleicht etwas zum Mitnehmen sein, bei meinen Beiträgen. 
Eine Idee, etwas zum Schmunzeln und vielleicht auch mal ein Freebie. 

Manchmal aber auch nicht. 

Wer mag, ist herzlich eingeladen hier mitzuleben, -lesen und -lachen, 
aber bitte kommentiert und folgt mir nicht nur, um für euch etwas dabei Herauszuschlagen. 

Vielen Dank und alles Liebe!
Eure Claudia 



Dienstag, 26. September 2017

*puuuuuust*


Da bräuchte man einmal ein bisschen Wind und dann...
absolute Windstille! 


Da hilft leider auch kein Pusten und Prusten, unser Drachen bleibt vorläufig am Boden. 

Dabei würde er doch so wunderbar fliegen, wie diese Fotos aus dem Jahr 2012 beweist: 


Wie sie da Spaß hatten, meine Zwerge!
Und Sania natürlich immer dabei und auch noch so klein. 


Den neuen Drachen habe ich übrigens nicht mit meinen Kinder gebastelt, 
sondern mit meiner kleinen Nichte, die zur Zeit öfter mal bei uns ist. 
Ausprobieren werden wir ihn natürlich alle zusammen, 
vielleicht bauen wir sogar noch eine kleine Version. 

Die Anleitung findet ihr im Buch 'mein bunter Garten' von Bine Brändle. 

Für's nächste Wochenende bestellen wir dann bitte eine ordentliche Prise Wind
bei Sonnenschein und ohne Regen. 

Danke! 

Habt einen wunderschönen, windstillen Dienstag, ihr Lieben! :)

Verlinkt bei:
Create in Austria




Dienstag, 19. September 2017

Babyalarm!


Nein, nicht bei mir.... ;D 

Zu den Sachen, die ich am aller, allerliebsten nähe, gehören definitiv Babysachen. 
Diese Miniteile könnte ich echt tagein tagaus nähen, 
leider sind die Möglichkeiten stark beschränkt, wenn die eigenen Kids gerade Teenies sind. ;)

Als ich erfahren habe, dass eine meiner liebsten Freundinnen im Dezember 
ihren ersten Nachwuchs erwartet, konnte ich nicht widerstehen 
und musste gleich ein paar Zwergerlsachen nähen. 
 
Sie mag orange total gerne (und hatte zu Schulzeiten eine fragwürdige orange-karierte Hose), 
deswegen habe ich meine gehorteten Lotharstoffe mit orangen Sternen kombiniert, 
gefällt mir auch sehr gut, aber ich bin mir sicher, sie wird die Kombination lieben! 


  

Die ausgemusterten Jeans bekommen ein zweites Leben
und jetzt bitte alle: 'Oooooooh' denn...



... die dunkle Jeans hat früher mal dem Papa des Babies gehört. :) 



Schnittmuster von Shirts und Hose sind aus älteren Ottobres, 
die Mütze ist die 'Minimop' von aefflyn.  

Ich würde am liebsten gleich weitere Babysachen nähen
(und so wie ich mich kenne, werde ich das wohl auch machen! :D ). 

Habt einen wunderbaren Dienstag! 


Verlinkt bei: 


Donnerstag, 14. September 2017

Workshop Termine September und Oktober


Ich hatte im Sommer unter meinen Newsletter Abonnenten einmal nachgefragt, 
welche Workshops sie sich denn wünschen würden 
und am häufigsten wurde ein 'Anfänger Workshop' genannt. 

Am lustigsten fand ich die Antwort einer jungen Mutter, 
die mir geschrieben hat, sie hätte sich zwar schon einmal 'mit einer Babymütze abgequält', 
aber sie wäre dadurch eher ein bisschen traumatisiert, 
würde dem Nähen aber gerne noch eine zweite Chance geben. 

Dadurch entstand dann auch ein ganz netter Kontakt und ein Besuch bei mir im Werksalon. 

Gut, also meine Workshops können also auch eine kleine Therapie sein, 
das freut mich natürlich sehr! :D

Jedenfalls habe ich im September und Oktober drei Workshops im Angebot, 
darunter gleich nächste Woche den für Anfänger, bei dem wir wirklich bei Null anfangen. 

Das startet beim notwendigen Material und wo man es herbekommt, über die Basics beim Nähen in Sachen Schnittmuster, Zuschnitt, Markieren,.... und der Klärung einer ganzen Menge Fachbegriffe. 

Natürlich wird auch gleich richtig genäht: 


Zum Abschluss schauen wir uns dann noch an, welche Projekte ihr als nächstes umsetzen könnt
und klären alle offenen Fragen. 

****

Im Oktober gibt es dann noch die Workshops:

'Warmes für den Hals

und


Habt ihr Interesse?

Dann schaut doch mal auf meiner Homepage vorbei,
dort findet ihr alle wichtigen Infos und könnt auch gleich buchen.

Und da wir vom Werksalon letztes Wochenende beim Open House dabei waren, 
gibt es noch bis kommenden Sonntag 10 % Ermässigung mit dem 
Code: 

OPENHOUSE2017 

Fragen, Wünsche und Anregungen gerne auch via Mail
(rechts oben via dem gelben @ Zeichen). 

Ich freu mich auf euch und den gemeinsamen Nähherbst, 
habt einen wunderbaren Donnerstag!



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