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Dienstag, 3. Juli 2018

Watercolor Travelset und ein ganz besonderer Geburtstag


Vielen Dank für die lieben Urlaubswünsche, 
ich kann gar nicht glauben, dass die ersten 5 Tage schon wieder vorbei sind!
Das geht viel zu schnell, Hilfe! 

Die letzten Tage waren aber auch heftig intensiv, 
wir haben am Samstag gleich 5 Geburtstage vorgefeiert, 
darunter auch den von meinem Mann und den 60er meiner Mama. 

Und das war vielleicht ein Erlebnis, 
wir haben den Tag für sie zu etwas ganz Besonderem gemacht. 

Vorher aber noch eine Mini-yello_bag für mein Watercolor-Travelset. 
Dazu habe ich das Schnittmuster einfach verkleinert und dann ein wenig angepasst, 
damit z.B. die Blende nicht zu schmal wird. 
Das hat eigentlich überraschend gut funktioniert, die Tasche passt größenmässig genau perfekt. 
Und ein kleines Stückchen eines eigenen Stoffes habe ich auch eingebaut. :)

Und so sieht der Inhalt aus: 

 

Für die Geburtstage habe ich auch einige Karten gemacht, 
besonders die Herzkarte liebe ich ganz besonders, hätte ich am liebsten selbst behalten. 


Die Karten waren aber nur das Tüpfelchen auf dem i am Geburtstagsfeiertag. 

Mit meiner Mama haben wir nur ausgemacht, dass wir uns am Nachmittag auf einen Kaffee treffen 
und am Abend mit der ganzen Familie Essen gehen, 
von den Programmpunkten dazwischen wusste sie vorher noch nichts. :D 

Zuerst waren wir tatsächlich Eiskaffee schlürfen, doch dann ging es direkt in den Prater, 
wo wir im Praterturm einen Rundflug über Wien gemacht haben.
Ich wollte, dass sie mal so richtig Herzrasen bekommt (hat ganz wunderbar geklappt)
und sich die Seele aus dem Leib schreit (hab ich für sie erledigt).

Danach ging es zur Alten Donau, wo wir eine kleine 'Yacht' gemietet hatten, 
mit der wir ganz mondän den Fluß hinabgeschippert sind. 
Das war einfach nur herrlich, wir hatten so Glück mit dem Wetter 
und unsere verliebten Teenies waren überhaupt im siebenten Himmel. 

Zum Erholen (und als Zeitpuffer) gab es dann eine halbe Stunde relaxen, 
bevor es beim Selbstverständlich das Familien-/Abschiedsessen gab.  

Dann wurde es langsam melancholisch, Familienfotos, mit Champagner anstossen, Geschenke,...
und daaaaaaann kam auch schon unsere Limousine, die uns nach Hause bringen sollte. 

Meine Mama hat vielleicht Augen gemacht!
Und dann gleich nochmal, als sie meine für sie zusammengestellte Playlist gehört hat. 
Und dann auch noch ein ganz besonderes Geschenk bekommen hat. 


Was für ein Tag! 


Verlinkt bei:
Create in Austria



Mittwoch, 15. November 2017

Mahaleo - Die Stimme Madagaskars


Wow, es haut mich um, wieviele Kommentare ich zu meinem letzten Beitrag hier
und auf Instagram bekommen habe!

Ich freue mich total, dass es offensichtlich doch viele ähnlich sehen
und wollte noch hinzufügen, dass ich aber auch niemanden persönlich kritisieren wollte. 

Mir ging es nur um eine Selbsterkenntnis, die mich sehr erleichtert hat
und damit komme ich auch schon zu einem komplett anderem Thema:

Mahaleo


Wird euch jetzt nicht viel sagen, aber das ist die Band, in der mein Schwiegervater Schlagzeug spielt.
Schon seit Jahren will ich einen Beitrag über sie schreiben und immer habe ich es aufgeschoben. 

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür. 

Also, die Band ist ziemlich bekannt. Nicht hier natürlich, sondern in Madagaskar, 
aber nachdem Madagaskar um einiges größer als Österreich (ungefähr 7x so groß wie Ö.) ist, 
sind sie global gesehen schon recht berühmt. 

Ich zitiere mal Wikipedia:

Mahaleo is a folk-pop band from Madagascar that is widely 
viewed as the most popular Malagasy group of all time.

Ja, in Madagaskar kennt sie einfach jeder, 
egal wie alt, egal wie jung, sogar die Menschen in den ärmsten Gegenden, 
denn in den Liedern geht es ganz oft um sie. 

Hier kommt mal ein Video von einem meiner Lieblingslieder 
(ich hab ungefähr 10, die ich auch wirklich verstehe und mitsingen kann - 
von insgesamt ca. 300...).



Und sie setzen sich mit ihrer Bekanntheit für die Bevölkerung ein, 
kämpfen für die Leute und geben ihnen ihre Stimme. 

So ein kleines bisschen bekannt sind sie aber auch außerhalb Madagaskars, 
deswegen waren sie schon auf Welttournee 
und kommen alle paar Jahre auch nach Europa. 
Leider nur nie alle zusammen nach Österreich, sondern vor allem in die Schweiz 
und Frankreich. Was für uns wiederum super ist, denn:
Es gibt eine Menge Flüge nach Frankreich. :) 

Und weil wir dieses Jahr auch noch das irre Glück hatten, dass das allerletzte Konzert der 
45-Jahre Jubiläums Tournee in Nizza genau in unsere Herbstferien fiel, 
mussten wir das einfach ausnützen und hinfliegen.

Natürlich ist ein Konzert in einer kleinen Halle in Frankreich nicht vergleichbar 
mit tausenden Menschen in einem Stadion in Tana, 
aber ich denke, man kann die Begeisterung der Menschen hier doch gut erahnen:


Ich liebe es, wie mein Schwiegervater lacht, als er die Pfiffe meines Mannes heraushört. 

 


Ich könnte euch jetzt noch eine Menge Videos hochladen, 
denn es gibt so viele Lieder, die ich wunderschön finde und immer wieder gerne höre. 

Falls jemand unerwarteterweise doch mehr hören möchte, 
auf YouTube kann ich euch alle Videos von Mahaleo - Live à l'Olympia ans Herz legen. 
Da hatte ich nämlich die Ehre dabei zu sein und es war einfach nur genial. 
Aber ich bin da möglicherweise auch nicht unparteiisch. ;) 

 Auf Spotify findet man übrigens auch sehr viel 
und sogar auf Amazon: klick
Für Wikipedia braucht man schon ein bisschen Zeit: klick

(Nein, ich bekomme nichts für die Werbung, ich bin nur ein begeisterter Fan :D)

Und damit komme ich für heute auch schon zum Schluss, 
ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was es für uns bedeutet hat, 
bei diesem Konzert dabei sein zu können. 

Für meinen Sohn, der vor Stolz fast geplatzt wäre, 
für meine Tochter, die bei ihrem Lieblingslied lauthals mitgesungen hat, 
für meinen Mann, der mit der Gruppe aufgewachsen ist.
Und nicht zuletzt für mich, weil sie alle zu meinem Leben dazugehören. 

Ein letztes lasse ich euch doch noch da, okay? 
Ein Abschiedslied...



 Danke für's Lesen und Zuhören, 
 habt einen wunderbaren Tag! 


Montag, 13. November 2017

Bloggt sie noch?


Sie bloggt noch.

Sie war nur ein kleines bisschen im Stress. 

Mit einer Oma aus Madagaskar, die eine plötzliche Gehirnblutung hatte, 
während sie bei uns zu Besuch war. 

Mit den kleinen und großen Aufregungen im Leben eines Teenies und eines beinahe-Teenies. 

Mit Firmen-Aufträgen, die kaum zu bewältigen waren und Arbeit bis in den Urlaub bedeutet haben.

Mit hartnäckigen Erkältungen. 

(Und gesehen hat sie überdies auch nichts mehr.)




Aber wie immer kann man in allem auch etwas Positives finden. 
Okay, in fast allem. ;) 

Ich bin z.B. meiner Schwiegermama durch die Erkrankung sehr viel näher gekommen. 
Nicht nur in der Phase der schlimmsten Krise, sondern auch danach habe ich zum ersten Mal viel Zeit mir ihr alleine verbracht. Das hat nicht nur unseren jeweiligen Sprachkenntnissen gut getan, 
sondern auch dem gegenseitigen Verständnis. 

Inzwischen geht es der Oma zum Glück wieder besser, sie ist vor zwei Wochen zusammen mit meinem Schwager nach Madagaskar zurückgekehrt, das war ein sehr schwerer Abschied diesmal...

Auch die (beinahe) Teenies im Haus hatten einen spannenden Herbst, 
in der Schule viele neue Herausforderungen, Klassensprecher, Schülervertreter, Peer-Mediator, 
Oberstufenchorsänger (obwohl noch nicht Oberstufe) und mein Großer darf am Programm 'Schüler/innen an die Hochschulen' teilnehmen und geht im Moment einmal pro Woche zur Uni. 

Liebe, Freundschaft und die ganzen anderen Dramen kommen natürlich auch nicht zu kurz. :D

Und dann ist da noch die Firma...

Puh, ich sag's mal so, im Oktober haben wir doppelt so viele Stunden gearbeitet wie in einem durchschnittlichen Monat und selbst da ist es schon nicht wenig. 

Das war wirklich die größte Herausforderung, 
aber auch hier: viel Arbeit ist definitiv besser als keine Arbeit
und kurz vor Weihnachten ein paar Mehreinnahmen tun auch nicht weh. :) 

Wenig Positives gibt es zur Erkältungswelle zu sagen, 
aber da geht es ja vielen von euch nicht anders, wie ich auf Instagram lesen konnte, 
also gute Besserung an alle Kranken da draußen!

Und dann noch der letzte Punkt: 

Das war tatsächlich ziemlich zach (=zäh, für meine deutschen Leserinnen). 
Ich sehe schon seit einiger Zeit immer schlechter und wusste, dass ich eine Brille brauchen würde, 
hab den Termin aber immer hinausgeschoben (weil Kinder, Schwiegermutter, Arbeit und so weiter). 

Bis meine Augen so übermüdet waren, dass ich quasi 24h Kopf- und Augenschmerzen hatte. 
Nicht sehr angenehm, wirklich nicht sehr angenehm. 
Vor allem, wenn die Arbeit nun mal ausschließlich am PC erledigt werden muss. 

Es ging dann nur so, dass ich erstens alle unnötige Bildschirmzeit komplett gestrichen habe
(mit ein Grund für die online-Abwesenheit) und mir, wenn es gar nicht mehr ging, 
Hilfe von den Kindern geholt habe und mein Großer musste z.B. Korrekturlesen, 
weil ich quasi mit geschlossenen Augen getippt habe.
*schüttel* 
Das war echt nicht ohne. 

Inzwischen habe ich aber eine Brille und nach ca. einer Woche ging es auch wieder mit dem Sehen. 
(da habe ich also völlig unnötig die Brailleschrift gelernt ;D ).  

Tja, das waren so die Highlights meines Herbstes, 
na gut, ein ganz besonderes Highlight gab es da schon noch... 


Wir haben die Ferientage ausgenützt um mit meiner Mama nach Frankreich zu fliegen
und ein paar Tage 'auszulüften' und neue Kräfte zu sammeln.  
Nicht ganz zufällig haben wir dort auch den Opa aus Madagaskar getroffen, 
der mit seiner Band gerade auf Tournee war und konnten ein mega geniales Konzert besuchen. 

Und wieder: ein sehr schwerer Abschied danach...

**Noch zu einer anderen Sache, die mir am Herzen liegt**

In nächster Zeit wird es hier am Blog vielleicht ein wenig persönlicher,
ich habe mich zurückerinnert, warum ich eigentlich blogge 
und wie wichtig es für meine Familie und mich als eine Art Tagebuch und Dokumentation ist. 

Ich war in den letzten Monaten, nein, eigentlich schon seit Jahren verunsichert, 
was und worüber ich schreiben darf / kann / soll um meine Leser zufriedenzustellen. 

'Die Leute lesen einfach nicht mehr, sie wollen nur Bilder schauen'
und 
'Du musst deinen Lesern etwas bieten - was ist für sie in deinen Beiträgen drinnen?'

Habt ihr vielleicht auch schon mal gehört oder gelesen? 

Mir persönlich sind andere Dinge wichtiger, ich mag Geschichten und Persönliches, Trauriges, Lustiges, Hoppalas und klar auch Inspiration. Real muss es aber sein, nicht falsch und gekünstelt. 

Der Trend geht leider in eine andere Richtung.

Manchmal wird für euch vielleicht etwas zum Mitnehmen sein, bei meinen Beiträgen. 
Eine Idee, etwas zum Schmunzeln und vielleicht auch mal ein Freebie. 

Manchmal aber auch nicht. 

Wer mag, ist herzlich eingeladen hier mitzuleben, -lesen und -lachen, 
aber bitte kommentiert und folgt mir nicht nur, um für euch etwas dabei Herauszuschlagen. 

Vielen Dank und alles Liebe!
Eure Claudia 



Dienstag, 27. Oktober 2015

Ausnahmezustand...


... herrscht bei uns diese Woche, 
denn zum ersten Mal seit drei Jahren ist unser Dadabe aus Madagaskar zu Besuch.

Selten trifft es sich zeitmässig so perfekt,
gestern mit dem Feiertag konnten wir den ganzen Tag zusammen verbringen
und die Kinder haben am Donnerstag und Freitag schulfrei.


Nur die Oma fehlt natürlich sehr,
es ist ein kleiner Trost, dass sie im Sommer zwei Monate hier war
und sehr viel Zeit mit der Familie verbringen konnte.

Eine kleine Anekdote hab ich auch im Gepäck...

meine Schwiegermama hat im Sommer einige Shirts gekauft
und dem Opa als Geschenk mitgebracht.
Er dachte nun, dass ich eines dieser Shirts extra für ihn genäht hätte
(was an sich schon als Beleidigung gewertet werden darf,
denn es ist sowas von nicht malala-mässig! :D)
und hat beim letzten Konzert in Paris darauf bestanden,
genau dieses Shirt zu tragen.
Noch dazu mit massivem Widerstand der restlichen Bandmitglieder,
die alle in Hemd und Sakko auftreten wollten.
Die Konzertaufnahmen sehen jedenfalls sehr lustig aus. ;)

Um meine Reputation wieder herzustellen,
muss ich in den nächsten Tagen wohl ein paar Teile für ihn nähen,
ein Shirt hat er zumindest schon bekommen: klick.

Vielleicht nähe ich ihm ein ähnliches Lagenshirt wie meinem Mann,
das hat es übrigens sogar zu den Oktober Farbenmix Inspirationen geschafft,
vielen Dank liebe Eva, für den Hinweis.
Ich hab mich sehr darüber gefreut! :)

Nach dem langen Text, gibt es jetzt endlich auch noch etwas für's Auge:


Diese Martha habe ich eigentlich für mich genäht,
wurde mir dann aber von meiner Tochter entführt.
Es war für mich bei den Schultern sowieso viel zu schmal
und war als Testversion gedacht.

Hat durchaus Potential zum Lieblingsschnittmuster,
ein weiteres Teil für mich ist schon fertig
und schafft es hoffentlich am Donnerstag
trotz Ausnahmezustand zu RUMS.

Habt eine wunderbare Woche! :)



Montag, 3. August 2015

CISV


Dieses Jahr komme ich hier am Blog aus dem Entschuldigen für die langen Pausen 
gar nicht mehr heraus...

Aber tja, manchmal steppt eben der Bär im richtigen Leben 
bzw. auch schon mal eine madegassische Oma
oder ein französisches Austauschkind. 

Die Oma bleibt uns noch bis in den September hinein erhalten, 
unseren kleinen Franzosen haben wir dagegen schon am Samstag
wieder ins Flugzeug nach Hause gesetzt. 
 Ging nicht ohne eine Menge Tränen auf beiden Seiten ab. :(
So ganz problemlos war der sogenannte Interchange zwar nicht, 
es gab einige lustige Hoppalas und auch manche nicht so angenehme Überraschung, 
aber insgesamt war es für die Kinder eine tolle Zeit, 
bei der alle viel gelernt haben, Erfahrungen gesammelt 
und Freundschaften geschlossen wurden. 

Wir haben jedenfalls unser Paulchen sehr ins Herz geschlossen. 

Wer sich näher für das Programm interessiert, 
hier geht es zur Website: klick

Und hier noch das Promotionvideo:  


Österreich könnte übrigens noch dringend Verstärkung brauchen! ;) 

Hier noch ein paar Highlights unserer 'Familydays'
(im Gegensatz zu den Tagen, an denen alle Kinder mit den Leadern etwas unternehmen)

Unser Gastkind war total verrückt nach der Alten Donau, 
am liebsten wäre er jeden Tag zu unserem Plätzchen gefahren, 
besonders cool war die schwimmende Insel, die wir am ersten Tag ausgeborgt hatten. 

Und dann natürlich der Floßbau. 
Das wollte mein Mann schon so lange machen 
und jetzt war der perfekte Zeitpunkt dafür. 

Das Bild von den Schuhen in der Mitte, als so gut wie alle Kinder bei uns zu Hause waren, 
steht für mich sinnbildlich für die ganze Interchange-Gruppe:

chaotisch, 
vielfältig, 
ein wilder Haufen
(und doch liebenswert).

Falls jemand noch Fragen hat, kann er mich gerne per Mail kontaktieren! :) 

Montag, 20. April 2015

Flying high - Wochenendnachlese


Ein ziemlich verrücktes Wochenende liegt hinter mir, 
ich glaube, ich brauche jetzt erst mal ein paar Tage zur Erholung. :D
Begonnen hat es schon am Freitag Vormittag total cool, 
als ich bei meinem ersten Besuch bei der Stoffschwester 
(aber bestimmt nicht dem letzten) gleich mal einen Stoff 'taufen' durfte.
Das war echt ein cooler Zufall, denn der Stoff, in den ich mich verliebt hatte, 
hat absolut Potential nicht nur zu meinem Lieblingsstoff zu werden, 
daher passt der Name Malala, der ja übersetzt 'Liebling' bedeutet, doch perfekt, finde ich! 

Screenshot musste ich einfach machen! :)


Dann ging es gleich weiter zum Botanischen Garten 
zur Raritätenbörse, fleißig Obst- und Gemüsepflanzen einkaufen 
und am Nachmittag wurden wir in die Geheimnisse unserer neuen
Klimaanlage eingeweiht. Klingt jetzt nicht so aufregend, 
aber wer schon mal bei mir in den Sommermonaten am Dachboden war, 
hat eine Ahnung davon, was das für uns bedeutet. 

Danach kam der anstrengende, aber erfolgreiche Teil:
4 Workshops in 24 Stunden mit einer Pause dazwischen von 9 Stunden...
ich war am Samstag Abend relativ geschlaucht. ;)

Zum Glück war für Sonntag nur Familienzeit geplant, 
denn wir hatten etwas vor... 

In unserem Naherholungsgebiet gibt es eine Stelle, 
da hing früher immer ein Stück Seil mit einem Holz daran, 
an dem konnte man super schaukeln. 
Wir haben das oft und gerne genutzt, 
doch irgendwann war das Seil plötzlich total verknotet und das Holz weg. 

Geht natürlich gar nicht, wenn der Ort schon so perfekt dafür gemacht war!


Es war echt nicht leicht, ein neues Seil zu befestigen, 
aber mein Mann hat sich voll ins Zeug gelegt 
und es am Ende doch vollbracht. 


Übrigens nicht mit der Wurfmethode, sondern indem er auf den Baum geklettert ist. :D


Alleine antauchen geht natürlich auch, 
mehr Spaß macht es aber, wenn man sich mit Hilfe des Seils hochziehen lässt. 
Und höher fliegt man dann auch! ;) 



Es lohnt sich, mal einen Blick nach unten zu werfen, 
die Fische jedenfalls scheinen ganz erstaunt nach oben zu schauen. 




Gut verstaut, lockt das bunte Teil hoffentlich keine Vandalen an. 


Und bietet wieder für einige Zeit den kleinen und großen Leuten rundherum viel Spaß. 


Ein echtes Gemeinschaftsprojekt für Create in Austria. :)

Habt einen guten Wochenstart! 



Montag, 5. Mai 2014

...


Manchmal liegt zwischen einem Freutag und dem Verlust eines geliebten Menschen 
nur ein Wimpernschlag, so ging es zumindest mir vorletzte Woche.  

Kurz nach meinem überdrehten, glücklichen, überschwänglichen Post 
zum Besuch bei Bines Haus, kam der Anruf, dass es meiner Oma sehr, sehr schlecht gehe 
und wir auf das Schlimmste gefasst sein müssten. 

Doch auf das Schlimmste kann man sich irgendwie nicht vorbereiten, 
meine Tochter hat es ziemlich treffend ausgedrückt: 

'Wie sehr man jemanden liebt, 
merkt man erst so richtig, 
wenn er plötzlich nicht mehr da ist.'

Ich war mir sicher, ich wäre darauf vorbereitet, wenn sie einmal gehen würde, 
sie ist dem Tod nicht erst einmal von der Schippe gesprungen 
aber ich war davon überzeugt, dass sie es auch diesmal schaffen würde. 

Es sollte nicht sein,
es war ihre Zeit zu gehen 
und ich bin dankbar für alles, 
was ich mit ihr erleben durfte. 


Ich habe lange mit mir gerungen, 
ob so ein Post in der ansonsten meistens fröhlichen, bunten Bloggerwelt Platz hat, 
aber mir lag es einfach auf dem Herzen. 

Noch dazu hat sie mit ihrer Leidenschaft für's Stricken 
in den nächsten Generationen den Grundstein für die Liebe zur Handarbeit gelegt, 
hoffentlich schaffe ich das bei meinen Kindern und Enkelkindern genauso.  



Freitag, 15. November 2013

Freutag # 14 - Sockenparade


Um Gestricktes geht es bei mir eigentlich nie, 
kein Wunder, bin ich doch mit zwei linken Stricknadelhänden auf die Welt gekommen, 
dafür bestaune (und beneide) ich umso lieber eure tollen Werke. 

Interessanterweise sind allerdings sowohl meine Oma, als auch meine Mutter
begnadete Künstler an den Stricknadeln (im Falle meiner Oma: gewesen,
da spielen die Finger einfach nicht mehr so mit), ich erinnere mich da besonders gut
an einen Pullover mit kleinen Enten, den mein Sohn heiß geliebt hat und der inzwischen in seiner
Erinnerungskiste ganz abgewetzt schlummert. 

Aber jetzt schaut mal, was mir meine Mutter gestern vorbeigebracht hat: 

Sie sind leider nicht alle für mich, 
aber ich freu mich ja auch gerne für andere,
mein Lieblingspaar hab ich mir schon herausgesucht
und wärmt mir die Zehen. 

Und dann hat sie mir noch etwas mitgebracht, 
als Erinnerung an unseren Elisabeth-Besuch vom letzten Wochenende:
Ich habe mich echt sehr gefreut, 
jetzt werde ich mich bei jedem Bad an den schönen Abend erinnern. :) 

Das war mein Beitrag zum heutigen Freutag
habt ein schönes und entspanntes Wochenende! 


Freitag, 20. September 2013

Freutag


Ohne Worte... 


Schon zum 18ten Mal könnt ihr hier noch ganz viele freudige Momente finden:
klick


Donnerstag, 12. September 2013

Was wäre wenn?


Prinzipiell bin ich ja der Meinung, dass die Frage 'was wäre, wenn...?' 
nicht wirklich viel bringt und erst recht nichts ändert. 

Heute stelle ich sie ausnahmsweise einmal selbst. 
Was wäre, wenn mein Opa nicht mit 29 tödlich verunglückt wäre? 
Wie anders wäre das Leben für die drei Kinder und meine Oma verlaufen, 
wären ihnen nicht nur 6 kurze Ehejahre geblieben? 
Wäre er ein guter Vater gewesen? Ein liebevoller Opa? Ein lustiger Uropa? 

Fragen, die eigentlich sinnlos sind, denn Antworten darauf gibt es nicht. 

Eines ist klar, als ich meine Oma vor ein paar Monaten gefragt habe, 
wann sie geheiratet haben, da hat sie keine Sekunde gezögert 
und den 12.9.1953 genannt. 

   

Ich stelle mir gerne vor, dass sie eine glückliche Ehe geführt hätten,
auch wenn ich selbst im zweiten Mann meiner Oma auch keinen schlechten Opa hatte.
Egal wie schwierig er in späteren Jahren wurde, 
in meiner Kindheit hatte ich oft Spaß mit ihm, beim Schwimmen, Radfahren oder im Weingarten. 

Trotzdem möchte ich auch diesen Mann nicht vergessen, 
den 'Was-wäre-wenn'-Opa. 


Ich werde heute ein Gläschen auf eure Diamantene trinken 
und ein bisschen in 'Was wäre wenn'- Gedanken schwelgen.  

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